Naturheilkunde bei Tieren: Cannabidiol für Hund, Katze und Co.

Bio-veganes Tierfutter, Hundemäntelchen mit Swarovski-Steinen, Nahrungsergänzungsmittel für den besten Freund des Menschen: Der Haustiermarkt boomt, besonders was Produkte zum Erhalt der Gesundheit des Haustieres als Teil der Familie angeht. Laut Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschland e.V. soll das Heimtierbedarf-Marktvolumen in Deutschland bei 3,7 Mrd.  Euro liegen. In Großbritannien sollen es sogar 4,3 Mrd. Euro und in Frankreich 4 Mrd. Euro sein. Weltweit sollen es 67,1 Milliarden Euro jährlich sein. Für das Haustier ist den meisten Herrchen nichts zu teuer.

Wauzi und Kitty soll es möglichst lange gut gehen. Doch leider können sie – wie Menschen eben auch – mit den Jahren zum Beispiel an Alzheimer, Epilepsie oder Arthritis erkranken und unter Stress und Angstzuständen leiden. Auch den geliebten Vierbeiner, den besten Freund des Menschen, kann es treffen. Glücklicherweise müssen dem Tier bei Erkrankungen nicht immer gleich starke Medikamente verabreicht oder es gar einer kostspieligen Operation unterzogen werden. Zur Verbesserung der Lebensqualität und zum Erhalt der Gesundheit setzen zahlreiche Tierbesitzer jetzt auf Hanf, Hilfe aus der Natur – genauer gesagt, auf CBD.

Laut zahlreicher klinischen Studien – vor allem aus Kanada und den USA – wirkt Cannabidiol auch bei Hunden, Pferden und Katzen, da diese wie der Mensch über ein körpereigenes, sogenanntes Endo-Cannabinoid-System verfügen. Mit bestimmten Rezeptoren soll es auf Cannabinoide (CBD) reagieren und dessen Beeinträchtigung durch beispielsweise Stress, Angst oder Schmerzen verbessern beziehungsweise wieder zu einer Verbesserung der Körperfunktion führen.

Besonders zur Unterstützung der Behandlung von Epilepsie und neurologischen Störungen sowie bei Rheuma, Arthritis, chronische Schmerzen, Lethargie und Übelkeit bei Haustieren soll CBD wirken können. Auch palliativ soll es zum Wohlbefinden alter Tiere beitragen. In jedem Fall sollte die Verabreichung jedoch mit dem Tierarzt abgesprochen werden, bei psychischen Erkrankungen eine Hunde-Coach hinzugezogen werden. 

Für einen Hund oder eine Katze kann CBD täglich (1 bis 2 Tropfen) als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht werden – natürlich ebenfalls nur in Absprache mit dem Tierarzt.

CBD für Tiere - Studien-Ergebnisse

Mehr zum Thema erfahren Sie über die folgende Studie zur Wirkung von Hanf und CBD bei Haustieren, erhoben vom Department of Clinical Sciences, the College of Veterinary Medicine and Biomedical Sciences, Colorado State University:

Pro: „Cannabidiol could be revolutionary for cancer-related problems and end-of-life treatments for pets. Many of the pharmaceutical drugs that are currently used to treat these issues often come with negative side effects like liver and kidney damage, along with lethargy and a loss of appetite.“

Contra: „While no studies have yet shown that CBD is dangerous for animals, numerous sources agree that THC is potentially harmful to pets. Animals have a much lower tolerance to cannabinoids than humans do. When administering CBD products to your pet, it is very important to ensure that there is low or non-existent THC content. Do not deviate from the recommended dosages.“

Fazit: Wie bei allem gilt es auch hier die Vor- und Nachteile abzuwägen. Die Verabreichung von CBD an Haustiere scheint vielversprechend, allerdings gibt es noch keine Langzeitstudien diesbezüglich. Egal wofür Sie sich entscheiden, die Nutzung alterneativer Präparate gilt es immer mit dem Tierarzt abzuklären, damit es Hund, Katze und Co. an nichts fehlen wird. 

 

CBD Kapseln kaufen